miteinander

Bevor der Winter richtig loslegt, gilt es in und um Haus und Wohnung alles winter­bereit zu machen.
Wer jetzt vorbeugt, muss später weder Stürme, Kälte, Eis, Schnee oder Tau­wasser noch hohe Nebenkosten befürchten.

 

In die Röhre gucken!

Wasserleitungen, die sich draußen befinden, sollten 
vor dem ersten Frost entleert werden. Wichtig: Lassen 
Sie den Wasserhahn nach dem Entleeren geöffnet, damit 
er nicht durch gefrierendes Restwasser gesprengt wird. 
Denken Sie auch an Ihre Gartenschläuche samt Zubehör 
und an Blumentöpfe aus Ton – diese sind oft weniger frostsicher als erhofft. Lassen Sie beide an einem trockenen Ort bei Plusgraden überwintern.
Dachrinnen und Fallrohre sind jetzt oft mit Herbstlaub verstopft und viele Bodenabflüsse sind im Laufe des Jahres versandet. Wenn jetzt noch Frost hinzukommt, ist schnell alles dicht. Damit Regen und Tauwasser gut ablaufen können, sollten Sie jetzt das gesamte Entwässerungssystem 
rund ums Haus kontrollieren und reinigen.

Helles Köpfchen!

Die frühe Dunkelheit ist ein guter Anlass, die Außenbeleuchtung zu prüfen. Licht schützt vor Stolperfallen und hält Einbrecher fern. Glühlampen und Halogenstrahler sind als Dauerlicht allerdings tabu. Sie verbrauchen zu viel Strom, sind teuer und umwelt-belastend. Die beste Alternative: 
LED-Lampen. Sie strahlen bei Minusgraden besonders hell, sind langlebig, und die Energiekosten sind konkurrenzlos niedrig. Reinigen Sie beim Lampenwechsel auch gleich das Glas der Leuchte, so lässt sich die Lichtausbeute meist erheblich steigern.

Gut geschützt?

Ruhige Winterabende bieten Ihnen die Chance, auch einmal die Versicherungsunterlagen zu checken. Egal ob Sturm- 
oder Wasserschaden, Sturz auf vereistem Gehweg, Einbruch oder Christbaumbrand – schlimme Folgen lassen sich 
durch eine gute Versicherung zumindest abmildern.

Luken dicht!

Alte, undichte Fenster lassen bis zu 20 Prozent der Wärme 
aus den Räumen entfleuchen. Klemmen Sie doch mal ein dünnes Blatt Papier zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel. Lässt es sich bei geschlossenem Fenster locker herausziehen, heißt es unbedingt: Luken dicht machen! 
Auch ein Räucherstäbchen oder eine Kerze zeigen Ihnen, 
wo es zieht. Nachbessern können Sie am besten mit Dichtungsbändern aus Gummi oder Silikon.
Wärmedämmung klingt nach Baugerüst und Baustelle. Das stimmt auch, sofern Sie eine energetische Sanierung 
des Gebäudes planen. Die einfachsten Dämmmethoden lassen sich jedoch bereits mit ein paar Handgriffen erledigen: Schließen Sie nachts die Rollläden und ziehen Sie die 
Vorhänge zu.

Die Luft muss raus!

Glucker, glucker … macht Ihre Heizung komische 
Geräusche? Dann sollten Sie sie entlüften. Stellen Sie 
dafür die Heizkörperthermostate auf die höchste Stufe. 
Dann entlüften Sie jeden Heizkörper nacheinander: Gefäß unter das Entlüftungsventil halten und mit einem Heizkörper-Entlüftungsschlüssel das Ventil langsam aufdrehen, bis ein kontinuierlicher Wasserstrahl aus-
tritt. Dann schnell wieder zudrehen und horchen – 
ein Gluckern darf nicht mehr zu hören sein.
Ihre Heizungsanlage sollte einmal jährlich – 
idealerweise zum Winter hin – von einem Fachbetrieb gewartet werden. Dies erhöht die Lebensdauer der 
Anlage und senkt die Energiekosten.

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