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Hände, die einen Kranz mit Weihnachtsbeleuchtung halten

Die Vorbereitungen für stimmungsvolle Weihnachts­ beleuchtung auf den Plätzen der Stadt und der Aufbau der Stadtwerke EISZEIT starten bereits im Oktober.

 

»Wenn am 26. November Weihnachtsmarkt und Eiszeit gestartet sind und niemand bei uns angerufen hat, dann sind wir zufrieden«, schmunzelt Alexander Kiesow. Er ist seit knapp 30 Jahren Stadtwerker und hat Erfahrung mit der Dynamik im Vorfeld der Adventszeit: »Weihnachten beginnt für uns schon im Sommer. Dann bestellen wir das Material für den Winter.«

Ende Oktober beginnen seine Teams damit, die Fensterbeleuchtung rund um den Marktplatz zu montieren. 187 Fenster an teilweise historischen Gebäuden – vom Weinbrennerhaus über das Polizeipräsidium bis zum Rathaus – erhalten im Auftrag des Hochbauamts der Stadt Karlsruhe eine eigens dafür gefertigte Leiste mit mehreren energieeffizienten LED-Birnen.

Aussteller und Beschicker des Weihnachtsmarkts mit Strom versorgen

Anschließend werden die Stadtwerke-Elektriker im Auftrag des Marktamtes die 35 städtischen Weihnachtsbäume mit circa 500 Lichterketten schmücken. Diese funkeln auf öffentlichen Plätzen in allen Stadtteilen, angefangen vom angestammten Platz auf der Mitte des Marktplatzes über den Elsässer Platz in Knielingen, den Ostendorfplatz in Rüppurr bis hin zum Platz am Gemeindezentrum in Stupferich.

Zusätzlich zu den Beleuchtungen baut das Team die Elektrik für die Stadtwerke EISZEIT auf. Das dauert eine Woche und ist für die Männer Routine. Sie sind Großveranstaltungen gewöhnt, zum Beispiel elektrifizieren sie auch die Schlosslichtspiele im Sommer und versorgen den Friedrichsplatz mit einer Grundnetzstruktur für die Aussteller und Beschicker. Das sind einige Kilometer Kabel und Leitungen, weil – anders als auf dem Marktplatz, wo der Weihnachtsmarkt früher stattfand – hier keine Infrastruktur für die Händler vorhanden ist.

»Weihnachten beginnt für uns schon im Sommer. Dann bestellen wir das Material für den Winter.«

Beleuchtung – aber sicher!

Lichterketten, Kerzenschein und Weihnachtsbaum spenden Behaglichkeit, sind aber auch Gefahrenquellen. So verläuft die Weihnachtszeit auch in den eigenen vier Wänden entspannt und sicher:

 

Qualitätslichterketten verwenden. Damit senkt man die Gefahr von Schwelbränden an überhitzten Kabeln. Feuchtigkeit kann zudem keine Kurzschlüsse oder Stromschläge verursachen. Prüfsiegel garantieren, dass die Lichter den europäischen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Achten Sie auf das GS- und das VDE-Siegel.

Generell sollte man nur Lichterketten mit einem vorgeschalteten Transformator verwenden. Hier ist die Stromspannung auf 50 Volt reduziert, so dass eventuelle Stromschläge keine schlimmen Folgen haben.

Sollte eine Lichterkette dennoch defekt sein, verhindert ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) Unfälle. Er unterbricht bei Spannungsabweichungen sofort die Stromzufuhr. Bei Bedarf einen transportablen FI-Schutzschalter wie einen Adapter direkt zwischen Lichterkette und Steckdose schalten.

Im Fall der Fälle schlägt der Rauchmelder Alarm. Beim Kauf unbedingt auf Verlässlichkeit und das richtige Gütesiegel setzen. Empfehlenswert sind Produkte mit Prüfzeichen der VdS oder der Zertifizierung durch eine anerkannte Prüf- stelle wie den TÜV-Nord oder das Kriwan-Testzentrum.

Eine besondere Gefahrenquelle sind echte Kerzen. Ob auf dem Baum oder an anderer Stelle im Raum: immer ausreichend Abstand zu Brennbarem wahren. Die Baumbeleuchtung von oben nach unten entzünden und von unten nach oben löschen. Halten Sie Löschmaterialien griffbereit und lassen Sie brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt.

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